jahrgang 48, aufgewachsen in zu enger umgebung,
über den zweiten bildungsweg zum studium und über
die 68er- bewegung zur eigenen entfaltung gekommen,
die damals aufgetanen schubladen rechtzeitig verlassen
und jeden job und jede ausbildung als herausforderung
für neue horizonte und zur freisetzung der kreativität
genommen, erst forscher forscher gewesen, dann anderen
auf die finger geschaut, gesagt: so nicht! und regeln
für den umgang mit technik erstellt, seit zwanzig
jahren in bonner, berliner und brüsseler lobbyisten-kreisen
etabliert und über die selbstdarstellung von betreuten
mächtig frustriert, auf der suche nach anderen wegen
fündig geworden bei: satire, spielen, kurzgeschichten,
weiterhin technikgläubig, da die schreibmaschine
mit ihrem zwang zur korrektheit dem deutschlehrer
zwar genugtuung verschafft, der freien entfaltung
aber den todesstoß versetzt hätte. dank computer
errettet.